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ONLINE & TV
Die Medienwelt und die Mediennutzung verändern sich rasch. Die Medienberufe auch. In den jüngeren Bevölkerungsgruppen hat das Internet das Fernsehen als Leitmedium abgelöst. Im Internet erfreuen sich Videos stark wachsender Beliebtheit. Bewegtbilder erreichen nicht nur via Fernsehen sondern auch via Internet und Mobiltelefon ein Massenpublikum. Viele Online-Dienste implementieren Video. Bewegtbilder wirken authentischer und glaubwürdiger als Texte. Das Internet ermöglicht Verlagshäusern, Institutionen, Organisationen und Firmen selbst zu Broadcastern zu werden. Immer häufiger kommen dabei Videos zum Einsatz.
Videogestaltung war bisher arbeitsteilig, sehr aufwändig und teuer. Durch die Digitalisierung ergeben sich neue Arbeitsfelder. Der/die Videojournalist/in (VJ) vereinigt Kompetenzen, die früher mehreren Personen vorbehalten waren: Redaktion, Kamera, Schnitt, Distribution und Managementkenntnisse.
Auch das Fernsehen arbeitet mit VideojournalistInnen, vor allem in der Lokal- und Magazinberichterstattung und bei der Entwicklung von neuen Formaten. Die BBC ist Vorreiter, viele Fernsehanstalten folgen. Das Berufsbild der Videojournalistin/des Videojournalisten ist anspruchs- und verantwortungsvoll und erfordert ein breites Wissensspektrum. Dieses Know-How kann nun im akademischen Lehrgang erworben werden.
JOURNALISMUS & PR
Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit verfolgen unterschiedliche Zielsetzungen, haben aber viel gemeinsam, zum Beispiel die Fähigkeit, Inhalte zu bewerten und ihnen eine mediale Form zu geben.
Für die Arbeit mit Video braucht es redaktionelle, Themen-, Sprach-, Text-, Ton-, Bild-, Bewegtbild- und Technikkompetenz. Videoge-staltung ist eine mediale Mehrfachdisziplin. Wer in ihr bestehen will, braucht eine solide Ausbildung, die der akademische Lehrgang bietet. |